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The Global Research Partnerships Alliance is a coalition of Swiss institutions strengthening collaborations with partners around the world to advance sciences for sustainable development.more

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Jahresbericht 2023

Unsere Aktivitäten im Jahr 2023.

Jahresbericht 2023

In der aktuellen Debatte um die Finanzierung von Bildung, Forschung und Innovation für 2025–2028 und der internationalen Zusammenarbeit 2025–2028 wächst der politische Druck auf diese beiden, für die Nord-Süd-Forschungszusammenarbeit relevanten, Politikbereiche. Kürzungen von bis zu 30% in der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz zugunsten des Wiederaufbaus der Ukraine und der Schweizer Armee bedrohen die über Jahre aufgebaute erfolgreiche Internationale Zusammenarbeit der Schweiz und unterminieren unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung und zur Armutsreduktion. Auch auf die renommierte Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung der Schweiz haben diese Kürzungen unabsehbare Folgen.

Mit dem Auslaufen des R4D-Programms der DEZA und des SNF endet ein Förder- programm, welches die globale Forschungszusammenarbeit der Schweiz in den letzten zehn Jahren geprägt hat. Mit 57 interdisziplinären Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Partnern aus über 50 Ländern hat das Programm zu einem vertieften Verständnis von Entwicklungsherausforderungen beigetragen und geholfen Lösungspfade zu entwickeln. Darüber hinaus hat das Programm in vielerlei Hinsicht zur Stärkung der globalen Forschungszusammenarbeit und des Forschungsstandorts Schweiz beigetragen. Mit dem SOR4D-Programm folgt nun ein weiteres gemeinsames Förderinstrument der DEZA und des SNF. Das Interesse der Schweizer Forschungsgemeinschaft an dieser Form der Forschungszusammen- arbeit ist immens, wie die hohe Zahl der Bewerbungen auf die Ausschreibungen gezeigt hat.

Im Jahr 2023 stellte die KFPE die Diskussionen um die Dekolonisierung der Forschungszusammenarbeit in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Neben der Jahreskonferenz fanden verschiedene Projekte und Veranstaltungen zu diesem Thema statt. Auf der Website der KFPE finden sich zahlreiche Informationen zur Debatte und zu unseren Aktivitäten.

Zu Beginn des Jahres hat Isabel Günther, ETH Zürich, das Präsidium der KFPE übernommen. Isabel Günther folgt auf Thomas Breu, Universität Bern, der die KFPE in den letzten sechs Jahren engagiert geleitet hat. Mit Kristina Lanz von Alliance Sued und Achim Wennmann vom Graduate Institute hat die KFPE zudem zwei neue Kommissionsmitglieder.

Dies ist der letzte Jahresbericht in dieser Form. In Zukunft wird die KFPE auf ihrer Website (kfpe.scnat.ch) während des ganzen Jahres über ihre Aktivitäten und Projekte aktuell informieren. Zusätzlich versenden wir einmal jährlich Informationen über unsere Aktivitäten und Projekte per E-Mail. Dazu bitten wir Sie, uns Ihre E-Mail- Adresse an kfpe@scnat.ch mitzuteilen.

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